Mai 1997: Thomas und Günter Elmer besuchen Freunde in Japan


Tobi-san liegt mit schwerer Krankheit seit langer Zeit im Krankenhaus, einer der Gründe für diese Reise war der Besuch unseres Freundes.

Wegen starken Sturms fliegen wir vom Flughafen Schwechat 1 Stunde später ab. Wir wollen Wien – Amsterdam – Bangkok fliegen. Für unseren Anschlussflug in Amsterdam hätten wir normal 1,5 Stunden Zeit, jetzt aber nur mehr eine halbe Stunde! Also laufen. Das Flugzeug ist noch da, und es ist auch nach einer, ja auch nach drei Stunden da. Dann kommt die Mitteilung, dass der Flug wegen Streik der Fluglotsen in Indien abgesagt ist. Bei der Frage, wann ein Flug geht ernten wir nur Achselzucken. Die KLM stellt uns ein Hotelzimmer zur Verfügung, aber maximal eine Nacht. Länger wollen wir sowieso nicht bleiben, unser fernes Ziel ist ja Japan! Wir nutzen den Tag um Amsterdam zu besichtigen, am Abend des nächsten Tages geht unser Flug.

Amsterdam - Grachtenfahrt
Amsterdam
Madam Tussaud
Endlich geht unser Flug
Bangkok Parlament
Königspalast in Bangkok
Im Wat Phra Kaeo
Smaragd-Buddha-Tempel
Tempel
Zeremonienhalle
Tempelwächter (Yak)
Tempelwächter
Chedi
Fotografieren kann manchmal schwierig sein!
Geisterhäuschen

Wir haben leider einen Tag weniger in Bangkok. Wir machen verschiedene Besichtigungen. Das Berühmteste ist wohl der Königspalast mit dem Wat Phra Kaeo, dem Tempel des Königs. In Thailand wird das buddhistische Neujahrsfest gefeiert. Die Leute streichen sich gegenseitig eine weiße Paste ins Gesicht, Fremde sind da sehr gefragt! Manchmal bekommt auch ein Auto etwas ab. Man bespritzt sich mit Wasser, am Vormittag noch mit kleinen Mengen, gegen Abend werden schon große Kübel verwendet, wir kommen wie nach einem Gewitter ins Hotel. Leider wurde auch mein Fotoapparat durch die Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen.

Buddhistisches Neujahrsfest
Mit Begeisterung werden alle Fremden "gesegnet"
Das Ergebnis
Am Anfang war es noch lustig!
Lumphini Park,
die grüne Lunge Bangkoks
Golden Mount
Ausblick von oben

Der Golden Mount ist ein 81 m hoher, künstlich aufgeschütteter und mit einer goldenen Chedi gekrönter Berg. Der Chedi beherbergt eine Reliquie Buddhas, die sehr verehrt wird. 318 Stufen führen hinauf, dann liegt uns Bangkok zu Füßen. Wir besichtigen noch einige Tempel und Schmuckfabriken, zu denen uns die Tuk-Tuk-Fahrer gegen unseren Willen bringen. Bangkok ist von Kanälen, sogenannten Khlongs durchzogen. Sie werden allerdings immer weniger, da sie - um Land für den immer stärker werdenden Verkehr und die rasch wachsende Stadt zu schaffen - zugeschüttet werden. Wir machen eine Bootsfahrt durch die Khlongs, sie bietet Ausblicke auf das Leben an den Kanälen.

Gigantenschaukel
Tempel Wat Suthat
Tuk-Tuk
Wat Benchamabophit (Marmor Tempel)
Das moderne Bangkok
Chao Phraya-Fluss
Bootsfahrt auf einem Khlong

Wir besuchen die alte Hauptstadt Thailands, Ayuthaya. Vom alten Ayuthaya ist heute nicht mehr viel da, denn im April 1767 überfielen die Burmesen die Stadt, es blieben nur Ruinen übrig, die man heute besichtigen kann. Weiter fahren wir zum Sommerpalast Bang Pa In, der sich in der Nähe befindet. Die Rückfahrt nach Bangkok erfolgt auf dem Chao Phraya-Fluss. Am nächsten Tag, zeitig am Morgen ging es weiter, wir flogen nach Tokio.

Ayuthaya
Beim Sommerpalast
Aisawan-Thippayat-Pavillon
Phra Thinang Wehat Chamrun
Bootsfahrt nach Bangkok
Flughafen Tokio
Tempel für Studenten
Wünsche für gute Noten

In Tokio wurden wir von Akio und Takashi Yahaba, sowie von Frau Ito am Flughafen erwartet. Wir besichtigen einen Tempel, bei welchen Studenten für gute Noten beten, das Edo-Museum, den Asakusa Kannon-Tempel, machen eine Schifffahrt auf dem Sumida-Fluss und spazieren auf der Ginza, der Hauptgeschäfts-Straße. Am Abend sind wir in einem deutschen Bierlokal mit dem Namen "Pilsen", wo wir auch Kyioshi Yahaba mit seiner Tochter Yuko. Am nächsten Morgen erwartet uns schon Norihiko Takahashi, der mit uns mit der Bahn nach Nikko fährt.

Tokio-Edo-Museum
Im Tokio-Edo-Museum
Ginza
Asakusa Kannon-Tempel
Nakamise-dori
Schifffahrt am Sumidagawa
Bierlokal "Pilsen"
Opa Akio-san mit Enkel Yuko-chan
Mit Norihiko Takahashi am Bahnhof
Bahnhof Nikko
Der Zeitunterschied macht müde
Nikko

In Nikko marschieren wir zur heiligen Brücke, die über den Daya-Fluss führt. Die originale Brücke wurde durch 1636 eine Flut zerstört. Die heutige stammt aus dem Jahr 1902. Weiter geht es, vorbei am Rinnoji-Tempel zum Toshogu-Schrein. Er ist Tokugawa Ieyasu, dem Gründer der Tokugawa-Dynastie, gewidmet und wurde 1617 erbaut. Der Schrein ist der berühmteste und schönste in Japan. Bekannt in der ganzen Welt sind vor allem die drei Affen, die nichts Schlechtes hören, nichts Schlechtes sehen und nichts Schlechtes sprechen sollen.

Shinkyo Brücke (Heilige Brücke)
Rinnoji Tempel
Yomeimon Tor
Tempelwächter
Figuren am Yomeimon Tor
Die berühmten 3 Affen
Karamon Tor
Bahnhof im alten Stil
Stationsschild

Von Nikko fuhren wir mit der Bahn mit 2maligem Umsteigen nach Yukonami, einem Thermalbad (Onsen). Wir schlafen in einem Ryokan, einem typisch japanischen Hotel. Man schläft am Boden, Essen im Türkensitz usw. Das Essen ist natürlich auch typisch japanisch, Fisch, Reis, Gemüse, Tee... Am nächsten Tag besuchen wir das Schloss in Aizu-Wakamatsu. Es steht mitten in einem Park voller Kirschbäume. Hier erleben wir die Kirschblüte (Sakura) pur. Die Burg Aizu-Wakamatsu, auch Tsurugajo (Kranichburg), wurde 1874 von der Meiji-Regierung zerstört, seit 1965 als Museum wieder hergerichtet. Weiter geht die Fahrt, diesmal mit dem Auto nach Fukushima, wo Familie Takahashi wohnt.

Abendessen im Ryokan (jap. Hotel)
Hisako und Norihiko Takahashi
Bett mit Überlänge für Thomas
Bei Freunden von Fam. Takahashi
Vor dem Lokal
Burg Aizu-Wakamatsu
Familie Takahashi , Thomas und Günter Elmer
Kirschblüte (Sakura)
Umgebung von Fukushima
Haus von Familie Takahashi
Mit den Eltern von Norihiko-san
Mit dem Shinkansen geht es nach Morioka
Empfang am Bahnhof Morioka

Im Haus von Familie Takahashi treffen wir auch die Eltern von Norihiko. Anschließend fahren wir von Fukushima nach Morioka. Morioka ist eine alte Burgenstadt die von drei Flüssen und einem Vulkan umgeben ist. Sie war einst Sitz des Nambu-Clans und ist heute die Hauptstadt der Präfektur Iwate. Tobi-san ist schon seit längerer Zeit im Krankenhaus, wegen unseres Besuches darf er kurz nach Hause, wo wir ihn mitten in seiner Familie treffen. Er hat sich einen Bart wachsen lassen, den er aus Freude über das Wiedersehen mit Thomas abnimmt. Im Hotel Higashinihon treffen wir die Bergsteiger von 1966 zu einer Feier. Erinnerungen werden ausgetauscht und viel gelacht, bevor wir spät ins Bett kommen.

Tobi-san mit Bart
- ohne Bart
Bei Familie Tobitsuka
Treffen mit den Freunden von 1966 im Hotel Higashinihon
Viele Reden werden gehalten
Bunichiro Yahaba
Katsuyuki Baba
Takeshi Murakami und Tokio Sato
Spaziergang
Präfekturgebäude

Wir machen einen Spaziergang in Morioka und sehen vor dem Bezirksgericht den Ishiwari Sakura, den Stein spaltenden Kirschbaum. Dieser 300 Jahre alte Kirschbaum wächst aus einer Spalte eines Granitfelsens und soll sich seinen Weg während der Jahre durch den Stein gebahnt haben. Und wir haben Glück, er steht gerade in voller Blüte. 1923 wurde der Baum zum Nationalschatz erklärt. Wir gehen noch durch den Schlosspark, es ist nur mehr der Park vorhanden. Da sich der herrschende Nambu-Clan den Meiji Herrscher widersetzte wurde die Burg im Jahr 1868 zerstört. Am Abend treffen wir viele Freunde im Restaurant "Linz", auch Tobi-san war dabei.

Steinspaltender Kirschbaum
Ishiwari Sakura
Der Baum in voller Blüte
Spaziergang in Morioka
Im Schlosspark
Mt. Iwate (2038 m)
Restaurant Linz
Kyoko und Akio Yahaba
Im Restaurant gibt es Glühwein!
Seizo Ihata, Kyoko Yahaba, Michi Ito, Akio Yahaba
Takashi Yahaba
Yutaka Gomaibashi
Tetsuo Horiguchi und Takashi Yahaba

Am nächsten Tag geht es nach Ohasama. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen und den Freunden Guten Tag sagen, aber schon sind wir als Gäste bei der Eröffnungsfeier des neuen Gewerbeparks. Nach vielen Ansprachen und durchschneiden des Bandes können wir einen Bauernmarkt und eine Speiseeis-Erzeugung besichtigen. Nach einem kurzen Spaziergang in Ohasama fuhren wir zur Damm-Baustelle. Oberhalb von Ohasama wird ein großer Staudamm gebaut, der Stausee soll zur Wasserversorgung dienen. Beim Damm steht ein Restaurant, wo wir zu Mittag essen. Auch ein sogenannter Freundschaftsturm wurde gebaut, in ihm hängen 5 Glocken, drei davon wurden in Innsbruck gegossen. Beim Besuch im Rathaus von Ohasama verleiht Bürgermeister Satoshi Hata Günter Elmer eine Urkunde mit Danksagung für die langjährige Freundschaft. Anschließend waren wir bei Familie Kikuchi eingeladen, wo Frau Kikuchi wieder sehr viel aufgeboten hat.

Auf dem Weg zum Festplatz
Gewerbegebiet
Alle bekommen eine Plakette angesteckt
Takashi Yahaba hilft uns als Dolmetsch
Eröffnung
Altbürgermeister Murata
Im Bauernmarkt
Eisfabrik
Speiseeis-Erzeugung
Im Gemeindeamt
Spaziergang in Ohasama
Hauptstraße
Hier gibt es Alles!
Ohasama im Regen
Damm Baustelle
Restaurant "Kohan" beim Damm
Das Wirts-Ehepaar
Im Inneren
Mittagessen
Glockenturm
Glocken aus Innsbruck
Bei Familie Kikuchi
Fam. Kikuchi hat wieder Alles aufgeboten!
Lange sprechen wir über alte Zeiten
Mit der Mutter von Shigeto Kikuchi

Am nächsten Tag fuhren wir zur Weinfabrik (Edelwein Ltd.). Hisao Sasaki führte uns durch die Anlage, Takashi Yahaba und Asha van Nimmen übersetzten. Takashi Yahaba war aus Tokio gekommen. Asha van Nimmen war als Austausch-Lehrerin für Englisch an der Highschool in Ohasama. Hier treffen wir auch Yoshikatsu Takahashi, er soll nächstes Jahr nach Österreich kommen um Weinbau in Klosterneuburg zu studieren. Yutaka-san bittet mich, dass wir uns um ihm kümmern. Anschließend geht es zur Weinkost. Als nächstes kamen wir ins Bergmuseum. Hier sind auch viele Geschenke aus Berndorf ausgestellt. Ebenso ist die Geschichte des Schwesterstadt-Bündnis Ohasama - Berndorf genau dokumentiert. Shigeto Kikuchi zeigt uns den Pickel, den er im Jahr 1966 in Österreich verwendet hat.

Hisao Sasaki zeigt uns die Weinkellerei
Abfüllanlage
Yoshikatsu Takahashi
Weinkost
Im Weinchateau "Hayachine" (Weinverkauf)
Verschiedene Weine
Alte Fässer
Auf dem Weg zum Bergmuseum (Berndorf Haus)
Gedenktafel zum 25jährigen Jubiläum
Alte Bergsteigerausrüstung
Takashi-san erklärt
Geschenke aus Berndorf
Erinnerung an die Bergsteiger von 1966
Pickel von 1966
Größenvergleich
Bergmuseum auf dem Berndorf-Hill
Das Gartenhaus von Bgm. Hata
Gartenparty bei Familie Hata
Feuerwehr-Taxi
Flughafen Hananmaki

Am Abend gab es dann noch ein Fest im Gartenhaus von Bürgermeister Hata. Im Garten wurde ein großer Griller aufgebaut und darauf konnten alle ihr Essen selbst zubereiten. Es war eine sogenannte Dschingiskahn-Party. Wir trafen wieder viele bekannte Gesichter. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Ohasama, unsere Freunde brachten uns mit dem Auto zum Flughafen Hanamaki. Wir flogen gemeinsam mit Kyoko und Akio Yahaba nach Osaka. Die Stadt ist nach Tokio und Yokohama mit 2,6 Mill. Einwohnern die drittgrößte Stadt Japan. Wir besuchen die Burg und die "Münzamtstraße", Zoheikyoku, die wegen ihrer Kirschbäume bekannt ist. Weiter geht es mit der Bahn nach Nara.

Osaka
Osaka
Burg Osaka
Münzamtstraße
Kirschblüte (Sakura)

Die Stadt Nara war im 8. Jahrhundert die erste Hauptstadt Japans. Ein riesiger, über 500 ha großer Park umschließt die wichtigsten Tempel und Schreine. In ihm gibt es tausende zahme Rehe und Hirsche, welche als heilig gelten. Wir besuchen das bedeutendste Shinto-Heiligtum, den Kasuga Schrein. Als nächstes kommen wir zum Todaiji-Tempel, Es ist die größte Holzhalle der Welt. Das Gebäude ist 57 m lang und 48 m hoch. In der Halle steht der Daibutsu, eine Bronzestatue des Großen Buddha mit einem Gewicht von 551 Tonnen.

Kasuga Schrein
Todaiji-Tempel
Daibutsu
Pagode
Zahme Rehe
Fütterung
Rikscha-Fahrt
Rikscha-Fahrt
Hotel Nara
Günter Elmer, Kyoko Yahaba, Akio Yahaba, Thomas Elmer
Mit dem Shinkansen zurück nach Tokio

Von Osaka fahren wir nach Tokio und weiter nach Kamakura, wo wir Pater Stolte besuchten. Er führte uns durch die an Sehenswürdigkeiten reiche Stadt. Zuerst besuchen wir die Insel Enoshima, sie ist eine kleine Halbinsel mit ungefähr 4 km Umfang und ein beliebter Ausflugsort. Bekanntestes Denkmal der Stadt ist der Daibutsu, (Großer Buddha), eine 1275 gegossene Bronzestatue, die zu den schönsten Buddhastatuen der Welt gehört. Nach dem Besuch eines Tempels fahren wir zurück nach Tokio, wo wir am nächsten Tag den Kaiserpalast besichtigen, bevor wir nach einem Aufenthalt in Hongkong nach Berndorf zurückkehren.

Bei Pater Stolte in Kamakura
Enoshima
Enoshima
Enoshima-Schrein
Pater Stolte
Mittagessen
Mit der Schwebebahn ins Zentrum
Daibutsu
Daibutsu
Tempel
Japanischer Garten
Tokio bei Nacht
Tokio bei Nacht
Speiselokal
Vor dem Kaiserpalast
Garten im Kaiserpalast
Peak Tram in Hongkong
Am Peak
Blick auf Hongkong Island
Flughafen Hongkong
Es geht nach Hause!

 

Zurück zur Auswahl